english version

Die Deutschen Naturhorn Solisten sind in den Jahren seit ihrer Gründung durch Wilhelm Bruns zu einem der führenden Ensembles auf dem Gebiet der Musik für Naturhorn geworden. Der Schwerpunkt liegt seit je her in der Erarbeitung und Aufführung der umfangreichen Literatur für dieses besondere Instrument, speziell der Ensemblemusik. Mit der Ersteinspielung der 24 Trios von Anton Reicha gelang nicht zuletzt eine international viel beachtete Produktion. Die gemeinsam mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik eingespielten Concerti von Georg Philipp Telemann wurde mit dem Echo-Klassik 2002 ausgezeichnet. In zahllosen Konzerten im In- und Ausland stellen die Solisten mit unterschiedlichen Programmen und Besetzungen immer wieder ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Barocke Programme mit Orgel oder Orchester, klassische Trio- oder Quartettabende, Jagdmusik und Hubertusmessen sind nur ein Teil der ständig wachsenden Konzertverpflichtungen. Hierbei stehen sowohl die Klangideale der historischen Aufführungspraxis, als auch die Vision vom Naturhorn als einem modernen leistungsfähigen Instrument im Vordergrund.

Wilhelm Bruns, Naturhorn

Wilhelm Bruns gehört zu den führenden Spezialisten auf dem ventillosen Naturhorn. 1973 begann seine musikalische Laufbahn als Jagdhornbläser, zuerst durch Einzelunterricht, später als Mitglied verschiedener Jagdhornbläsergruppen. Das dabei verwendete Parforcehorn legte bereits den Grundstein für die spätere Laufbahn als Hornist. Im Studium bei Professor Hermann Baumann an der Folkwanghochschule in Essen widmete sich Wilhelm Bruns von Anfang an neben dem Ventilhorn sehr intensiv dem Naturhorn.

Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes ging Wilhelm Bruns 1987 beim Naturhornwettbewerb in Bad Harzburg als erster Preisträger hervor.
Es folgten zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker mit namhaften Orchestern und Ensembles wie Concentus Musicus Wien, Cappella Coloniensis, La Stagione Frankfurt, Amsterdam Baroque, Akademie für Alte Musik Berlin oder der Neuen Düsseldorfer Hofmusik. 1985 gründete er zusammen mit naturhornbegeisterten Studenten die Deutschen Naturhorn Solisten.

Dieses von der internationalen Kritik sehr beachtete und nach wie vor konkurrenzlose Ensemble produziert neben zahlreichen Konzerten im In- und Ausland seit 1996 CDs für das Label MDG in Detmold. Schwerpunkt ist hierbei die Trio- und Quartettmusik für Naturhorn, sowie Solokonzerte. Die CD mit Hornkonzerten von Georg Philipp Telemann wurde im Oktober 2002 mit dem Echo-Klassik der Deutschen Phonoakademie ausgezeichnet.

Seit 1988 ist Wilhelm Bruns Solohornist am Nationaltheater in Mannheim und daselbst Naturhorndozent der Akademie Mannheimer Schule. Seit einer Aufführung von Bruckners e-moll Messe mit dem Rias Kammerchor im Januar 1998 (auf einem alten Kruspe-F-Horn) spielt Wilhelm Bruns ausnahmslos alle Opern und Konzerte, die nicht mit dem Naturhorn ausgeführt werden, mit einem Wienerhorn. In diesem Jahr sind vermehrt auch Solowerke im Repertoir. Zur Eröffnung des Heidelberger Frühlings erklingt neben dem Brahms-Trio (auf dem Naturhorn) Schumanns "Adagio und Allegro" mit dem Wienerhorn.

Im Oktober 2000 folgte Wilhelm Bruns dem Ruf als Lehrbeauftragter an die Musikhochschule Frankfurt am Main. Seit der Eröffnung der Internationalen Naturhorn Akademie im Jahre 2003 unterrichtet er nur noch in ebendieser oder als Gast bei Workshops oder anderen Seminaren.

www.naturhorn.com

Impressum

Deutsche Naturhorn Solisten &

Wilhelm Bruns

Digitale Pressemappe von www.pressezentrum-musik.com