ECHO KLASSIK 2008 - "Instrumentalist des Jahres"

ECHO KLASSIK 2007 - "Nachwuchskünstler des Jahres"


„Bisher sieht es so aus, als könne nichts und niemand diesen charmanten jungen Cellohelden auf seinem Triumphmarsch hin zur Weltspitze aufhalten“
Harald Eggebrecht in „Große Cellisten“

Johannes Moser wurde kürzlich vom Gramophone Magazine als „einer der Hervorragendsten in der erstaunlichen Riege junger Cello-Virtuosen” gefeiert. Er konzertiert weltweit mit den führenden Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic, London Symphony Orchestra, Koninklijk Concertgebouworkest, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Philharmoniker, Tokyo Symphony Orchestra und Israel Philharmonic Orchestra unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Valery Gergiev, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.

Einen besonderen Meilenstein in Johannes Mosers bisheriger Laufbahn markiert sein Debut bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Zubin Mehta im September 2011, wo er Schumanns Cellokonzert zur Aufführung bringen wird.

Höhepunkte der Saison 2009/2010 waren die Saisoneröffnung mit dem Koninklijk Concertgebouworkest unter Mariss Jansons sowie Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Franz Welser-Möst und die Wiedereinladung zum Cleveland Orchestra. Bei seiner vierten Zusammenarbeit mit den Los Angeles Philharmonic kam die Suite “Memoirs of a Geisha” unter der Leitung der Filmmusiklegende John Williams zur Aufführung.

Johannes Mosers Leidenschaft für Neue Musik und seine Aufführungen neuer Werke sorgen stets für Aufsehen. Nicht zuletzt war es Pierre Boulez, mit dem er 2005 das Cellokonzert von Bernard Rands mit dem Chicago Symphony Orchestra aufführte und damit sein amerikanisches Debüt bestritt. Johannes Mosers Leidenschaft für das E-Cello inspirierte einige Komponisten, Werke für dieses Instrument zu schreiben.

Die Verbindung zum jungen Publikum, vom Kindergartenalter bis hin zu Studierenden, liegt Johannes Moser besonders am Herzen. Im Januar 2010 reiste er gemeinsam mit der amerikanischen Toy-Pianistin Phyllis Chen durch die USA und gab an amerikanischen Universitäten Konzerte und Workshops, bei denen vor allem der spielerische Umgang mit zeitgenössischer Musik im Vordergrund stand. Die Aufführungen fanden auf dem Campus, in alternativen Spielstätten bis hin zu Le Poisson Rouge in New York statt.

Als engagierter Kammermusiker unternahm Johannes Moser gemeinsam mit Midori und Jonathan Biss im Sommer 2008 eine Trio-Tournee durch Europa. Er ist gern gesehener Gast bei renommierten Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Verbier Festival und dem Kissinger Sommer.

Für seine Aufnahmen bei hänssler CLASSIC wurde Johannes Moser zweimal mit dem ECHO Klassik geehrt. Seine Einspielung der Werke für Cello und Orchester von Saint-Saëns mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR wurde von Classics Today  in die “Top 10 CDs of 2008″ gewählt. Im Sommer 2010 erschien seine sechste CD mit Werken von Britten, Bridge und Bax.

Der 1979 in München geborene Sohn einer renommierten deutsch-kanadischen Musikerfamilie begann im Alter von acht Jahren mit dem Cellospiel und wurde 1997 Student von David Geringas. 2002 gewann er den Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen.

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Johannes Moser

- Violoncello

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