Schon sehr früh war klar: Dies ist ein ganz besonderes Kind. Im Alter von 6 Jahren schrieb Camille Saint-Saëns erste Kompositionen, und mit elf Jahren gab er 1846 sein erstes öffentliches Konzert in Paris. Viele nannten ihn damals schon den „neuen Mozart”, ein Wunderkind war er aber auf jeden Fall. Er interessierte sich für alles, sprach schon als Kind Griechisch und Latein und hatte Astrologie, Physik und Mathematik als Hobbys. Mit 13 komponierte er seine erste Symphonie, und mit 16 war er bereits Student an der Universität in Paris. Am Pariser Konservatorium studierte er Klavier, Orgel und Komposition, und dank seines guten Gedächtnisses und seines großen Ta- lents fiel ihm das alles überhaupt nicht schwer.
Eines seiner berühmtesten Werke ist der Karneval der Tiere, den Camille Saint- Saëns 1886 für ein Hauskonzert mit seinen besten Freunden schrieb und eigent- lich gar nicht veröffentlichen wollte. Auch aus dem Grund, weil er darin einige seiner Kollegen „auf die Schippe” nimmt. Trotzdem: Auf der ganzen Welt liebte man diese Musik, und so zieht die zoologische Fantasie bis zum heutigen Tage Kinder und Erwachsene immer wieder in ihren Bann.

... ist in Hamburg geboren. Das ist eine wunderschöne Hafenstadt. Als kleines Mädchen saß sie auf den Schultern ihres Vaters, wenn er am Wasser spazieren ging. Sie hörte die Schiffe tuten und ihr Vater erzählte von den fernen Ländern, aus denen die Schiffe gekommen waren. Oh, Marie wünschte sich soooo sehnlich auch mitzureisen. Sie wollte am liebsten von den Schultern ihres Vaters auf ein Schiff springen und sofort los. Ihr Vater schenkte Marie und ihrer Schwester einen Hasen. Sie nannten ihn Pauli, denn er kam aus St.Pauli. An Sonn- tagen, wenn Marie keine Schule hatte, und ihre Eltern noch schliefen, schlich sie sich zu Pauli in die Küche und erzählte ihm Geschichten, die sie sich ausdachte, Geschichten, die in den fernen Ländern spielten, wo die Schiffe herkamen.
Als Marie dreizehn Jahre alt war, zog sie mit ihrer Familie nach Amerika, nach New York. Leider konnte sie Pauli nicht mitnehmen. Aber das war nicht so schlimm, denn der Hase Pauli hatte sich unsterblich in eine Katze verliebt, die einem Freund von Maries Schwester gehörte. Ein Hase und eine Katze ? Wie soll das denn gehen? Das verstand keiner, aber manchmal macht die Liebe eben blind.
Kaum hatte Marie die Schule fertig, da packte sie einen Stift, ein Notizbuch und ein Kleid in einen Koffer und reiste nach Madrid und reiste und reiste und reiste bald um die ganze Welt. Sie liebte das Schreiben und das Reisen und in ihrem Buch „Maries Reise“ (S.Fischer) kann man von die Abenteuern lesen, die sie in Kuba, in Vietnam, in Georgien und in vielen anderen Ländern erlebt hat...und im Herbst 2011 erscheint bei S.Fischer ein neuer Reiseroman...der neue aufregen- de Geschichten aus der Ferne auf einem Stift-Schiff in eure Wohnzimmer trägt.

... geboren 1940 in Wernigerode, studierte von 1960 bis 1966 an der Hochschule Für Bildende Künste Berlin, er gehört zu den bedeutendsten zeit- genössischen Künstlern in Deutschland. Gemeinsam mit Horst Antes und HAP Grieshaber gehört er zu den Vertretern der „Neuen Figuration“ in Deutschland, die die Figur wieder in das Zentrum des Bildes rückten.
Otmar Alt hat seine eigene unverwechselbare Bildsprache, die aus formalen Ele- menten und den für ihn typischen Farben besteht. Er ist neugierig und ständig auf der Suche nach neuen Objekten und Werken. Er malt und fertigt Skulpturen in Glas, Holz, Stahl, Keramik und Kunststoff, er designed Objekte, er schafft Dinge für den täglichen Gebrauch, illustriert Bücher, macht Bühnenbilder und v.a.m.. Sein Engagement für die Gesellschaft kommt, neben unzähligen Aktionen im gemeinnützigen Bereich, dadurch zum Ausdruck, dass er 1991 die „OTMAR – ALT – STIFTUNG“ zur Förderung junger Künstler gründet, die Ihren Sitz in Hamm (Westf.) hat. 1994 wird er zum „Bürger des Ruhrgebietes“ ernannt.
1998 erhält er das Bundesverdienstkreuz. Seit 1966 ist sein Werk in mehr als 500 Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert worden, unter anderem seine größte Ausstellung 2009 in Mainz / Rheingoldhalle mit über 800 Exponaten. 2010 Verleihung des Ehrenringes der Stadt Hamm.

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