Anette Maiburg, Flöte

»Perlende Läufe, wunderschöner Ansatz, mit großem Atem geführte exzellente Phrasierungen und Musikalität zeichnen das Spiel von Anette Maiburg aus.«
Süddeutsche Zeitung

 

Nach ihrem Studium an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf begann Anette Maiburg ihre Karriere ganz klassisch: Flötistin beim Philharmonischen Orchester Hagen, Tourneen und Einspielungen mit den Bamberger Symphonikern, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn und dem WDR Sinfonieorchester Köln. Dazu kam eine Lehr tätigkeit an den Musikhochschulen Köln und Lübeck, wo sie künstlerische Hauptfachklassen unterrichtete.

Durch Jazz- und Improvisationsstudien erweitert sie ihr Klangspektrum und entwickelt mit ihren Ensembles Programme, die Klassik mit anderen Musikstilen in Verbindung setzt.

Ihre Kammermusikpartner dabei sind Guido Schiefen, Joaquín Clerch, Henri Sigfridsson, Salome Kammer, Francisca Beaumont, Ralph Manno, Pancho Amat, Friedemann Eichhorn, Olaf Dressler, Ute Blaumer, Sheila Arnold u. a.

Als Solistin und Kammermusikerin wurde sie zum Internationalen Musikfestival Davos und zu wichtigen deutschen Festivals wie den Weilburger Schlosskonzerten, dem Rheingau Musikfestival, den Moselfestspielen und Melos Logos in Weimar eingeladen.

Etliche CD-und Rundfunkeinspielungen dokumentieren ihre Arbeit.

Als gefragte Pädagogin leitet sie regelmäßig Meisterkurse.

Seit 2005 hat Anette Maiburg die künstlerische Leitung des internationalen Niederrhein Musikfestival inne.

Joaquín Clerch, Gitarre

»Joaquín Clerch ist sicherlich einer der führenden, wenn nicht der führende Gitarrist seiner Generation weltweit.« (Eliot Fisk)

Der aus Kuba stammende Gitarrist wurde am 8. August 1965 in Havanna geboren, wo er Jahre später die höchste künstlerische Auszeichnung der kubanischen Regierung, »La orden por la cultura nacional«, erhielt. Ebendort in Kuba studierte er Gitarre, Musik und Komposition. Ab 1990 setzte Joaquín Clerch seine Studien an der Universität Mozarteum in Salzburg fort: er studierte Gitarre bei Eliot Fisk und Alte Musik bei Anthony Spiri und Nikolaus Harnoncourt, der über ihn schrieb: »Joaquin Clerch ist ein außergewöhnlich begabter Musiker. Abgesehen von seinem technisch hervorragenden und sehr poetischen Gitarrenspiel ist auch seine geistige Auseinandersetzung mit den Problemen der Aufführungspraxis und des Musizierens außergewöhnlich.«

1991 schloss er seine Studien in Salzburg ab und erhielt vom Österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung den Würdigungspreis für besondere künstlerische Leistungen.

Joaquín Clerch hat bedeutende Gitarrenwettbewerbe wie Andres Segovia in Granada, Heitor Villalobos in Rio de Janeiro, Printemps de la Guitare in Charleroi / Brüssel oder ARD in München gewonnen.

Sein Gitarrenspiel führte ihn in viele wichtige Konzertsäle der Welt wie z. B. Concertgebouw / Amsterdam, Theatre Royal de la Monnaie / Brüssel, Alte Oper / Frankfurt, Kölner Philharmonie / Köln, Auditorio National de Musica / Madrid, Münchener Philharmonie / München, Beijing Concert Hall / Peking oder Konzerthaus / Wien.

Als Solist spielte er mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Orquesta Sinfónica Nacional de España, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Orchestre Nacional du Capitole de Toulouse.

Joaquín Clerch ist seit 1999 Professor für Gitarre an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf und neben seiner regen Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker auch als Komponist tätig.

Francisca Beaumont, Alt

Die Altistin Francisca Beaumont wurde in Pamplona, Spanien geboren.

Sie studierte Gesang am Conservatorio Pablo Sarasate in Pamplona und an der Hochschule für Musik in Köln.

Nach ihrem Abschluss in Köln wurde sie 1998 Mitglied des Opernstudios im Opernhaus Zürich. Sie sang unter anderem in Il viaggio a Reims von Rossini und in Fedora von Giordano. Dort nahm sie an den Meisterklassen von Mara Zampieri teil.

In 1999 bekam sie den 2. Preis im internationalen Gesangswettbewerb Francisco Viñas in Barcelona.

Sie wurde Solistin im Ensemble des Staatstheaters in Meiningen. Hier sang sie unter anderem die Rollen von Erda und Erste Norne in Wagners Ring des Nibelungen, Penelope in Die Heimkehr des Odysseus von Monteverdi, Prinz Orlofski in Die Fledermaus von Johann Strauss, Annina in der Rosenkavalier von Richard Strauss, Maddalena in Rigoletto, Hata in Smetanas Die verkaufte Braut und Lucia in Masgagnis Cavalleria rusticana. Alle Rollen sang sie unter der Leitung von Kirill Petrenko und Martin Hoff.

Außerdem sang sie Opernpartien im Nationaltheater Mannheim, beim »Festival Mozart« in La Coruna, im Teatro del Liceo in Barcelona, im Teatre Real in Madrid, an der Hamburger Staatsoper und an der Oper in Bilbao.

Aus dem Oratorio- und Liedrepertoire hat sie unter anderem folgende Werke aufgeführt: Duruflés Requiem, Wesendonk- Lieder von Wagner, Magnificat, Johannesund Matthäuspassion von Bach, Händels Messias, Stabat Mater von Pergolesi, Stabat Mater von Rossini, Requiem und Krönungsmesse von Mozart.

Guido Schiefen, Violoncello

»Un magicien du violoncelle« L’Alsace

Guido Schiefen, geboren 1968 bei Bonn, studierte an der Musikhochschule Köln bei Prof. Alwin Bauer und erhielt prägende Anregungen von Maurice Gendron und Siegfried Palm. Bereits als zweiundzwanzigjähriger wurde er Preisträger des Internationalen Tschaikowsky- Wettbewerbs in Moskau.

Seit dieser Zeit begeistert der international anerkannte Solist und Kammermusiker in den Metropolen von Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Nahost. Als Solist konzertiert er auf Einladung namhafter Orchester wie etwa dem WDR Köln, den Festival-Strings Luzern, den Bamberger Symphonikern, den Berliner Symphonikern und dem Royal Philharmonic Orchestra London. Auch als Kammermusikpartner ist Guido Schiefen stets gefragt und musiziert mit Partnern wie Ralph Manno, Anette Maiburg, Ingolf Turban, Joaquin Clerch, Alfredo Perl, Bernd Glemser u. v. a. auf nationalen wie internationalen Podien.

Seine umfangreiche Diskographie beinhaltet nahezu alle wesentlichen Werke der Cello-Literatur und der Kammermusik. Seine Einspielung der Beethoven Cello- Sonaten wurden in der internationalen Fachpresse enthusiastisch rezensiert.

Seit 2000 ist es Guido Schiefen als Künstlerischem Leiter des »Rhein-Sieg Kammermusik-Festivals« rasch gelungen, durch seine ambitionierten Programme Zuspruch und ein starkes Echo von Publikum und Presse zu gewinnen.

Ein besonderes Anliegen ist Guido Schiefen die Nachwuchs-Förderung. So widmet der international gefragte Pädagoge seine Zeit für Meisterkurse im In- und Ausland wie u. a. in Ungarn, den USA und Deutschland. Seit Herbst 2008 lehrt Guido Schiefen als Professor in der Schweiz an der Hochschule für Musik Luzern. Guido Schiefen wird gefördert von der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, München.

www.internationalestiftung.de

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