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Lena Neudauer, Violine

„(...) Mehr kann man für Schumanns Spätwerk nicht tun: Das Ergebnis faszinierte."
Frankfurter Allgemeine Zeitung; Konzertkritik vom 5. Mai 2010 von Harald Budweg

Lena Neudauer, 1984 in München geboren, begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel und gab bereits mit 10 Jahren ihr erstes Konzert mit Orchester. Mit elf Jahren kam Lena Neudauer in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum in Salzburg, um später bei Thomas Zehetmair und zuletzt bei Christoph Poppen zu studieren. Wertvolle Impulse erhielt sie von Felix Andrievsky, Ana Chumachenco, Midori Goto, Nobuko Imai und Seiji Ozawa.

Schon früh errang Lena Neudauer internationale Aufmerksamkeit: 1995 führte sie Vivaldis Vier Jahreszeiten mit den Münchner Philharmonikern in München sowie in Japan auf, 1999 erregte sie großes Aufsehen, als sie den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg nicht nur gewann, sondern als vierfache Preisträgerin ausgezeichnet wurde (1. Preis, Mozart-Preis, Richard-Strauss-Preis für die beste Interpretation des Violinkonzertes von Richard Strauss und Publikumspreis).

Seither musizierte Lena Neudauer mit Orchestern wie dem MDR Sinfonieorchester, dem Münchener Kammerorchester, den Nürnberger, Brandenburger sowie Münchner Symphonikern, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Deutschen Kammerakademie Neuss, den Salzburg Chamber Soloists, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestra di Padova e del Veneto, der Polnischen Kammerphilharmonie, unter Dirigenten wie Christoph Poppen, Dennis Russell Davies, Mariss Jansons, David Stahl, Wojciech Rajski und Lavard Skou Larsen.

Seit einigen Jahren widmet sich Lena Neudauer regelmäßig auch der Neuen Musik und arbeitete u.a. mit dem Ensemble Intercontemporain und Pierre Boulez sowie dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik. In ihrer künstlerischen Tätigkeit nimmt die Kammermusik ebenfalls eine wichtige Rolle ein, was sie als Gast zu Festivals wie Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein Musik Festival, Kammermusik Festival Hohenstaufen, Gaia Kammermusikfestival Thun (Schweiz) oder Musikfestival Schloß Cappenberg führt. Solistisch trat sie u.a. bei Braunschweig Classix, Thüringer Bachwochen, Mozartwoche Salzburg, Festival der Nationen in Bad Wörishofen, Festival Musical Olympus in St. Petersburg und dem Flanders Festival auf.

Im Mai 2010 erscheint ihre Debut-CD bei hänssler CLASSIC gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie unter der Leitung von Pablo Gonzalez mit Einspielungen aller Werke für Violine und Orchester von Robert Schumann.

Sie begeistert und fasziniert mit der „Wahrhaftigkeit ihres Ausdrucks, der Reife ihrer künstlerischen Gestaltung sowie mit ihrem Verständnis für musikalisch-seelische Dimensionen“, sagt die Schweriner Volkszeitung. "Lena Neudauers Spiel ist hohe Kunst (...) Darüber hätte Robert Schumann sich bestimmt gefreut: wenn er gehört hätte, wie Lena Neudauer seine Fantasie für Violine und Orchester spielt. (...) Pure Natürlichkeit und hohe Kunst in einem ist das - Widersprüche, die nicht jeder Solist so nahtlos und offenbar unproblematisch vereinen kann wie Neudauer" sagt Matthias Marder in der Mainzer Rhein-Zeitung in der Konzertkritik vom 30. April 2010.

Lena Neudauer spielt auf einer Geige von Lorenzo Guadagnini aus dem Jahr 1743.

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Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern

Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern ist mit derzeit 108 Musikern eines der großen Orchester der ARD. Chefdirigent ist Christoph Poppen.

Die Deutsche Radio Philharmonie ging im Jahr 2007 aus der Fusion des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken (SR) und des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern hervor. Sitz des Orchesters ist Saarbrücken und Kaiserslautern.

Regelmäßige Spielstätten sind die Congresshalle in Saarbrücken, die Fruchthalle in Kaiserslautern und die Sendesäle des Saarländischen Rundfunks und des SWR in Kaiserslautern. Die Deutsche Radio Philharmonie gibt vor allem in der Großregion SaarLorLux und Rheinland-Pfalz Konzerte. Sie ist regelmäßig zu Gast in Karlsruhe, Mainz und in der Alten Oper in Frankfurt; außerdem bei den Schwetzinger Festspielen, den Moselfestwochen Trier, in der Philharmonie in Luxemburg und beim

Musikfest Stuttgart. Im Oktober 2009 unternahm die Deutsche Radio Philharmonie eine erste Tournee nach China mit Konzerten in Beijing, Shanghai, Suzhou und Macao.

Zu Gast sind oft international renommierte Solisten wie die Pianisten Rudolf Buchbinder und Olli Mustonen, die Geigerinnen Janine Jansen und Carolin Widmann, die Sänger Sibylla Rubens, Andreas Scholl, Christoph Prégardien, das Hilliard Ensemble, der Chor des Bayerischen Rundfunks, das SWR Vokalensemble Stuttgart und der KammerChor Saarbrücken. Am Pult des Orchesters standen und stehen Dirigenten wie Stanislaw Skrowaczewski, Olari Elts, Krysztof Urbánski, Wolfram Christ, Fabrice Bollon, Pietari Inkinen, Paul Goodwin, Josep Pons, Constantin Trinks, Heinz Holliger, Michael Sanderling und andere.

Pablo González

Pablo González wurde 1975 in Oviedo, Spanien, geboren. Dort begann er sein Musikstudium – zuerst Querflöte, dann Dirigieren – und setzte dieses dann an der Guildhall School of Music and Drama in London fort.

In London begann auch seine Dirigentenkarriere. Er arbeitete mit den BBC Singers, dem Bach-Collegium Stuttgart, der Gächinger Kantorei u.a. und gab in dieser Zeit sein Debüt in der Barbican Hall. Auch war er beim Festival für Neue Musik ISCM World Music Days in Manchester eingeladen. Bald ging er ein Zwei-Jahres Engagement beim Bournemouth Symphony Orchestra und der Bournemouth Sinfonietta ein und dirigierte mehr als 50 Konzerte im Süden und Westen Englands. Später war er Assistent beim London Symphony Orchestra und gemeinsam mit Sir Colin Davis arbeitete er an der Aufnahme von Hector Berlioz Die Trojaner, die zwei Grammy Awards gewann.

Im Juni 1998 erhielt Pablo Gonzáles den Preis der „First National Competition for Young Conductors“ in Granada, Spanien, im Oktober 2000 den 1. Preis (ex-aequo mit François-Xavier Roth) beim Donatella Flick Dirigier Wettbewerb in London und im Mai 2006 den 1. Preis bei der „8th Cadaqués Orchestra International Conducting Competition“.

Nachdem er eine lange Krankheit überwunden hatte, stieg er im November 2005 wieder mit einem Konzert mit Maxim Vengerov und dem Orquesta Ciudad de Almería sehr erfolgreich in das Konzertleben ein.

Pablo Gonzáles dirigierte u. a. die Dänische Radio Sinfonietta, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Musikkollegium Winterthur, das Sinfonieorchester Basel, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, die City of London Sinfonia und alle wichtigen spanischen Orchester (wie das Orquesta Nacional de España, Orquesta de la Radiotelevisión Española, Orquesta Sinfónica de Euskadi, Orquesta Sinfónica de Galicia, Orquesta Ciudad de Granada).

Impressum

CD

Lena Neudauer
spielt Schumann

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