
Alfred Brendel liest aus seinem Buch “Spiegelbild und schwarzer Spuk“
erschienen im Carl Hanser Verlag
Anzahl CDs: 2
Bestellnummer: MDG 801 1596-2
Musikproduktion Dabringhaus und Grimm
jubelt das Musikmagazin Crescendo über die erste CD-Ausgabe seiner Lyrik: „Geistreich brillante Lesungen mit typisch Brendel'schen Satiren und Glossen." Und die FAZ kommentiert: „Sprach-Capriccios in einer perfekt scheinlogischen Lakonik".
Und wieder greift der Altmeister der facettenreichen Töne zu seinem Gedichtband „Spiegelbild und schwarzer Spuk" und berichtet von Engeln und Teufeln, Bartträgern und Hustern, Fußball und Galgenvögeln, Selbstheirat, Komponisten, Lärm, Stille und Glück...
Was für ein Kosmos an Skurilitäten, Absurditäten und bisweilen urkomischen Situationen, die - allesamt dem Brendelschen Kosmos entstammend - uns permanent den Spiegel vorhalten.
Doch auch Texte aus seinem neuen Buch, das im Frühjahr 2010 erscheinen wird, bringt er uns hier bereits zu Gehör.
Tatsächlich ist Alfred Brendel das Gegenteil dessen, was man eine schmale Begabung nennt. Fast 60 Jahre währte seine imposante Karriere als Pianist. Doch von Beginn an hat er auch komponiert, gemalt und Bücher z. B. über Beethoven, Schubert und Liszt geschrieben. Und plötzlich entstanden sie, die ersten kleinen Gedichte, Aphorismen, erst auf Fahrscheinen oder in die Noten gekritzelt, heute in einem prall vollen Gedichtband (Carl Hanser Verlag) gedruckt, und zur Lektüre, wie zum Zuhören, bestens geeignet.
Eine überquellende Phantasie, stets humorvoll, augenzwinkernd und doppelbödig, das Ganze vorgetragen in des Autors wohlgesetztem, mährisch gefärbtem Altöstereichisch - es sind unzählige kostbare Kleinode versammelt auf dieser fein produzierten CD-Edition, die selbst bei mehrfachem Wiederhören stets neue Überraschungen und Nuancen bieten.
„Ich war einmal kein Wunderkind, bin es aber, hartnäckig wie ich bin, doch noch geworden..."
Alfred Brendel liest - Spiegelbild und schwarzer Spuk (Hörbuch)

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