Karla Haltenwanger, Klavier

Karla Haltenwanger wurde 1977 in Bukarest geboren und konzertierte bereits in jungen Jahren auf den Bühnen Rumäniens. Schon als Vierjährige trat sie als Wettbewerbsgewinnerin im rumänischen Fernsehen auf und spielte mit sieben Jahren Bela Bartoks Mikrokosmos für das Fernsehen ein. Ihr Debut in der Bukarester Philharmonie gab sie 1987 mit einem Solorecital, 1988 trat sie als Solistin mit dem Philharmonischen Orchester Ploiesti unter der Leitung von Ilon Baciu auf. Seit 1990 lebt sie in Deutschland. Ihre Studien absolvierte sie in Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und in Zürich bei Homero Francesch. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie außerdem durch Camelia Pavlenco, Vassilia Efstathiadou und Markus Becker.

Karla Haltenwanger ist Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Caltanissetta 2003 und des Internationalen Kammermusikfestivals in Kuhmo 2004 und gewann den ersten Preis beim Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“.

Als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin ist Karla Haltenwanger europaweit tätig, Konzertreisen führten sie außerdem nach Israel, in die Türkei und nach China. Ihre Auftritte auf der MIDEM in Cannes, im Slowenischen Rundfunk in Ljubliana, auf der EXPO in Hannover und bei den Festspielen „Europäische Wochen“ fanden großen Anklang bei Publikum und Presse.

Birgit Erz, Violine

Birgit Erz, geboren 1979 in Heilbronn, erhielt ihren ersten Klavier-, Geigen- und Blockflötenunterricht mit fünf Jahren. Ihre Ausbildung an der Violine prägten Petru Munteanu, Valery Gradow, Roman Nodel und Antje Weithaas. Auf Meisterkursen bei Roman Totenberg, Ruggiero Ricci, Rainer Kussmaul, Tibor Varga und Ida Haendel erhielt sie weitere künstlerische Impulse.

Mit neun Jahren wurde sie zum ersten Mal mit Antonio Vivaldis Violinkonzert in a-Moll im Süddeutschen Rundfunk gesendet, als Elfjährige zu einer Tournee in die USA eingeladen. Ihre Konzertreisen führten sie nach Südafrika, Norwegen, Israel und Italien, in die Weill Recital Hall/Carnegie Hall New York, die Liederhalle Stuttgart und zum Kyoto International Music Students Festival in Japan.

Schon in jungen Jahren widmete sie sich intensiv der Kammermusik. Als Pianistin und Cembalistin spielte Birgit Erz in Ensembles unterschiedlichster Besetzungen, als Geigerin hatte sie über mehrere Jahre ein Horntrio und ein Streichquartett. Mit diesen Kammerensembles, sowie als Solistin und Klavierbegleiterin gewann sie zahlreiche Preise bei Jugend musiziert.

Ausgelöst durch die Einstudierung eines Werkes des Komponisten Kazimierz Serocki im Alter von zehn Jahren entwickelte sich neben der Begeisterung für die Kammermusik ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik. Vor allem für die Annäherung an zeitgenössische Musikstücke empfahl ihr einige Jahre später ihr Lehrer Valery Gradow sich parallel zur Musik mit Literatur und Kunst derselben Epoche zu beschäftigen. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise blieb für Birgit Erz die Beschäftigung mit neuer Musik so spannend, dass sie 2002 als Geigerin am Wettbewerb Premio Valentino Bucchi di Roma Internazionale für Musik des 20. Jahrhunderts teilnahm und den 2. Preis gewann. Beim Mendelssohn-Wettbewerb für Komposition Berlin wurde sie mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation ausgezeichnet.

Ilona Kindt, Violoncello

Ilona Kindt wurde 1972 in Marl geboren. Sie absolvierte ihr Studium bei Zara Nelsova, Harvey Shapiro in den USA und setzte es anschließend an der Menuhin-Akademie Gstaad fort. Ihre kammermusikalische Entwicklung wurde darüber hinaus stark durch die Arbeit mit Walter Levin und Ferenc Rados geprägt. 2004 schloss sie ihr Konzertexamen in Hamburg mit Auszeichnung ab.

Sie konzertierte mit Yehudi Menuhin, Alberto Lysy, Joseph Silverstein und Jean-Jacques Kantorow und trat als Kammermusikerin beim Menuhin Festival Gstaad, den Salzburger Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Lincoln Center NY, der Tonhalle Zürich, der Musikhalle Hamburg sowie im Hessischen Rundfunk Frankfurt auf. Für Yehudi Menuhin's Organisation "Live Music Now" spielte sie zahlreiche Outreach Konzerte in Frankfurt, Hamburg und London. Solistisch konzertierte sie unter anderem mit der Camerata Lysy Gstaad und den Hamburger Sinfonikern.

Ilona Kindt ist Gewinnerin des Elise-Meyer-Wettbewerbs und nahm an Meisterkursen bei Bernhard Greenhouse, Steven Isserlis und William Pleeth teil. Sie spielt auf einem Cello von Lorenzo Arcangioli aus dem Jahre 1828.

Boulanger Trio

- Klavier - Violine - Violoncello -

 

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