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Sehr geehrte Damen und Herren,
dieser Monat hat es in sich! Wir öffnen unsere Schatztruhe und präsentieren Ihnen sechs Neuerscheinungen, von denen jede einzelne für sich schon eine wunderbare Entdeckung ist.
Gehen Sie also auf musikalische Schatzsuche und lassen Sie uns wissen, welche CDs Sie aus der Nähe begutachten möchten.
Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen,
Emails und Anrufe!
Herzliche Grüße
Ihr MDG-Team
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Franz Schreker
Irrelohe
Oper in drei Akten
Solisten
Chor und Extrachor
des THEATER BONN
Beethoven Orchester Bonn
Stefan Blunier, Ltg.
MDG 937 1687-6
(3 Hybrid-SACDs)
Nach dem großen Erfolg des "Golem" von Eugen d’Albert präsentiert uns das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Stefan Blunier mit der Oper "Irrelohe" von Franz Schreker eine weitere spannende Programmidee und ein Schlüsselwerk der Moderne. Ein gewaltig mit sechs Schlagwerkern auftrumpfendes Orchester schwelgt in Leidenschaft
und ungebremster Dynamik. Unter sicherlich nicht einfachen Rahmenbedingungen des Bonner Opernhauses ist ein faszinierender Live-Mitschnitt entstanden.
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Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 9
Staatliches Sinfonieorchester
Russland
Mark Gorenstein, Ltg.
MDG 648 1719-2 (2 CDs)
Mit ungeheurer Präzision vermag der 65-jährige
Mark Gorenstein seinen 120-köpfigen Klangkörper zu motivieren. Nach Eugene Onegin folgt in der Live-Reihe mit Mahlers 9. Sinfonie sofort ein weiterer Bolide der symphonischen Spätromantik mit dem Staatlichen Russischen Sinfonieorchester. Und es lohnt sich, man spürt vom ersten Augenblick an den Sog, mit dem die riesigen klanglichen Entwicklungen mit Herzblut durchlebt werden und in den Trugschlüssen des berühmten Adagio-Finalsatzes
kulminieren. Mahler mit russischer Seele - wer kann sich dem entziehen?
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Carl Reinecke
Sämtliche Sonaten für
Violoncello und Klavier
Manuel Fischer-Dieskau, Violoncello
Connie Shih, Klavier
MDG 603 1661-2
Drei Cellosonaten aus vier Jahrzehnten und zugleich ein Spiegelbild der Leipziger Musikkultur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Carl Reinecke hat mit seinen Kompositionen eindrucksvolle
Beziehungen zu Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms hergestellt und ist damit ein wichtiges Bindeglied der Leipziger Traditionen. Gerade erst entdeckt, wurden Reineckes
Cellosonaten durch den Cellisten Manuel Fischer-Dieskau gemeinsam mit der kanadischen Pianistin Connie Shih aufgenommen.
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Joseph Haydn
Streichquartette Vol. 4
op. 20, Nr. 2, 4 + 6
Leipziger Streichquartett
MDG 307 1706-2
Mit op. 20 setzt das
Leipziger Streichquartett nun in gewohnter Spitzenqualität die Reihe der Streichquartette von Joseph Haydn fort.
Gegenüber den beiden früheren Streichquartett-Zyklen op. 9 und op. 17 sticht op. 20 durch eine bisher ungeahnte Vielfalt der Satzfolgen heraus. Keines seiner früheren Quartette erreicht auch nur
annähernd den Grad an kontrapunktischer Komplexität, den Haydn hier anstrebt. Auch die formalen Experimente in den Kopfsätzen, die unterschiedlichen Charakteristika der langsamen Sätze und die
individuelle Pointierung der Menuette und Trios qualifizieren diese Quartette als eine Werkgruppe, in der Haydn alle ihm in dieser Zeit zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bis ins Extrem auslotet.
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J. S. Bach
Orgelwerke
Hubert Meister
an Mathis-Orgeln
in Eichstätt (D), Ried/Innkreis (A) und Näfels (CH)
MDG 606 1708-2 (2 CDs)
Zur Erinnerung an den
Ende 2010 verstorbenen Organisten und Musik-
wissenschaftler
Hubert Meister macht MDG drei Schallplatten-Aufnahmen mit Werken von Johann Sebastian Bach erstmals in dieser Doppel-CD wieder zugänglich. Hubert Meister nahm die großen Präludien und Fugen, die Passacaglia,
Toccaten und Choralvorspiele aus der Zeit von 1707 bis 1744 an historischen Vorbildern orientierten Mathis-Orgeln in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf.
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Niederländische Cello-Sonaten Vol. 4
Werke von Dirk Schäfer,
Henriëtte Bosmans und
Gérard Hekking
Doris Hochscheid, Violoncello
Frans van Ruth, Klavier
Audiomax 903 1703-6
(Hybrid-SACD)
Zugegeben: so richtig kennen wir das Kulturleben in unserem Nachbarland nicht. Dass die Zeiten für Kulturschaffende derzeit in Holland von der Obrigkeit verordnet ganz besonders ernst sind, wissen wir
allenfalls aus einigen versteckten Schlagzeilen. Umso mehr muss man Doris Hochscheid und ihrem Klavierpartner Frans van Ruth für den Mut und die künstlerische Vehemenz gratulieren, mit der sie ungeahnte Kostbarkeiten der Celloliteratur auffinden und in dieser hochkarätigen Serie
publizieren.
Allen Werken auf dieser Mehrkanal-Einspielung ist eine faszinierende Kenntnis der spieltechnischen Möglichkeiten und der klangfarblichen Palette eigen. Kein Wunder, alle drei Komponisten dieser Folge
waren hervorragende und bejubelte Virtuosen: Dirk Schäfer und Henriëtte Bosmans als Pianisten und Gérard Hekking, der von 1903 bis 1914 Solocellist am Concertgebouw-Orchester war.
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Impressum
Dabringhaus und Grimm
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Fax: 05231-26186
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Werner Dabringhaus,
Reimund Grimm
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